Überraschungs-/Abschiedsparty 2.8.2008
Ein Bericht über die netten Momente und unvorhersehbaren Komplikationen, die eine Überraschungsparty mit sich bringen kann…
Der Bericht wird aus Natalies und Birtes Sicht parallel geschildert! Viel Spaß! Kommentare sind erlaubt und erwünscht!!
Natalie:
Seit Wochen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Ich habe Birtes Eltern und Marko mit ins „Boot“ geholt. Mit ihrer Hilfe konnten hinter Birtes Rücken Adressen ausfindig gemacht werden (wie gut, dass Birte immer das outlook-Programm offen lässt, wenn sie das Haus verlässt J). Eine passende Räumlichkeit war schnell gefunden: Die Jugendscheune in Godshorn. Trotz meines Urlaubes verlief alles nahezu reibungslos.
Blieb nur noch die spannendste aller Fragen: Wie bekommen wir Birte zum Ort des Geschehens, ohne dass sie Verdacht schöpft!?
Eine Lösung schien schnell gefunden: Unter dem Vorwand, mit ihr aufs Maschseefest zu wollen, verabredete sich Alex um 20.30 Uhr mit Birte vor der Jugendscheune.
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2.8.2008
Birte:
13:30
Judith und Ben kommen mit dem Zug aus Frankfurt an. Sie wollen am Abend eine Bekannte in Hannover besuchen und dabei die Gelegenheit nutzen, mich noch einmal zu sehen.
14:30
Judith und Ben fragen, ob ich ihnen nicht den Ort zeigen wolle, also machten wir einen
Spaziergang. Da wir an der Kapelle vorbei kommen, zeige ich ihnen auch die Kirche und die
Jugendscheune, den Le-Trait-Platz und Edeka (denn da sind sie später mit Natalie verabredet,
damit sie sie zu der Bekannten nach Hannover fährt).
18:00
Ich entscheide mich, heute Abend nicht wie vereinbart mit Alex zum Maschseefest zu fahren, sondern den Abend gemütlich auf dem Sofa zu verbringen und schrieb Alex eine sms.
19:00
Judith und Ben machen sich auf den Weg zu EDEKA…
Ich dusche, mache mir etwas zu Essen und mache es mir auf dem Sofa bequem.
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Natalie:
Derweil habe ich bereits die Scheunenübergabe mit Marko hinter mich gebracht. Um kurz nach 19 Uhr kamen Judith und Ben, um mir bei den Vorbereitungen zu helfen (J).
Nach und nach trudelten die ersten Gäste ein und brachten leckere Salate oder Desserts mit. Wir sprachen ab, wie wir Birte begrüßen würden, wenn sie um 20.30 Uhr die Scheune betritt. Wir waren alle sehr aufgeregt und hofften, dass die Überraschung gelingen würde. Je näher es auf 20.30 Uhr zuging, desto nervöser wurden wir. Als um 20.15 Uhr noch nicht alle Gäste erschienen waren, rief ich völlig panisch bei Marko an. Ich bat ihn, Alex anzurufen, damit sie die Ankunft Birtes ein wenig nach hinten verzögere. Da Marko Alex nicht erreichen konnte, entschied er sich, Birte direkt anzurufen.
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Birte:
20:20
Ich war gerade dabei, einzuschlafen, als mein Handy klingelte. Ohne aufs Display zu sehen nahm ich den Anruf völlig genervt entgegen, um zu erfahren, wer mich bei meinem gemütlichen Fernsehabend störe.
Marko meinte er wolle Alex sprechen. Er könne sie auf ihrem Handy nicht erreichen. Als ich ihm mitteilte, dass Alex nicht bei mir sei, fragte er völlig irritiert, ob wir denn gar nicht zusammen zum Maschsee wollten. Ich erklärte ihm daraufhin, dass ich Alex abgesagt hätte, um den Abend gemütlich zu Hause zu verbringen. Marko wurde plötzlich irgendwie komisch, meinte er müsse Alex dringend sprechen, er würde sich ggf. später noch einmal bei mir melden. Dann legte er auf.
Natalie:
Nach dem Telefonat mit Birte breitete sich unter den Partygästen eine große Unruhe aus. Wir überlegten angestrengt, wie wir Birte trotz allem zur Jugendscheune locken könnten. Marko und René beschlossen, Birte zu überreden, mit ihnen aufs Maschseefest zu fahren.
Birte:
Gerade den Genuss und die Wirkung meiner Voltarentablette spürend, klingelte mein Handy erneut. Seit Markos letztem Anruf waren etwa 10 Minuten vergangen. Marko fragte, ob ich nicht Lust hätte, mit René, Kathi und ihm zum Maschseefest zu fahren. Ich äußerte, dass ich keine Lust hätte und dass das Wetter ja auch nicht so toll sei. Daraufhin meinte er, bei Regen könnten wir ja auch ins ALEX gehen. Ich wies ihn darauf hin, dass es ja wohl total blöd sei, Alex abzusagen und dafür mit denen aufs Maschseefest zu fahren. Marko meinte, Alex sei ja gar nicht da, sie hätte folglich gar nicht mit mir fahren können. Außerdem sei es sein letztes freies Wochenende bevor ich flöge und ich solle zu sehen. René und er seien in 10 Minuten da, um mich abzuholen… und damit legte er auf….
Ich ließ mir mit dem Fertigmachen Zeit (wirklich motiviert war ich schließlich nicht) und war folglich auch noch nicht fertig, als Marko um 20.50 Uhr klingelte.
Als wir kurz darauf im Auto saßen, fragte Marko René, ob sein Portemonnaie vorne im Auto läge. René bekam die Krise und meinte: „ Och nöö, Marko! Nicht zum 100.000 Mal!!! Büro oder Scheune?“
Also fuhren wir noch kurz zur Scheune. Dort angekommen, meinte ich völlig genervt: „Ich bleibe im Auto sitzen!“ Daraufhin guckten mich Marko und René aus mir völlig unverständlichen Gründen total blöd an und fragten wie aus einem Munde: „Wieso DAS denn?“. Sie meinten, sie wollten noch eine rauchen und etwas trinken, so dass sich das Aussteigen durchaus noch lohnen würde. Also stieg ich aus. Marko meinte dann, ich könne ja schon einmal Bier holen. Meine Frage: „Wieso soll ICH Bier holen, wenn ich gar nichts trinken will?“
René ging also herein, während Marko sein Geld im Büro suchte.
Natalie:
Die Partygäste wurden immer ungeduldiger, schließlich warteten wir schon seit mehreren Minuten stillschweigend und ohne Musik im Dunkeln auf die Hauptperson des Abends. Endlich ging die Tür auf – und da wir uns sicher waren, dass es nur Birte sein konnte – gingen Licht und Musik an und wir setzten zum vereinbarten Ständchen an, als wir merkten, dass es nicht Birte war sondern René (seine Mimik uns zum Schweigen zu bringen, hätte man filmen müssen)!
Birte:
René kam mit einer Flasche Cola wieder aus der Jugendscheune und trank aus der Flasche. Marko kam kurz darauf wieder und meinte, ich könne mal Gläser aus der Scheune holen. Meine Frage: „ Wozu brauchen wir Gläser, wenn René sowieso aus der Flasche trinkt!?“
Plötzlich hörten wir Stimmen und Urte, Melanie und Daniel kamen um die Ecke. Ich begrüßte sie nett und freundlich und war etwas erstaunt über ihr Erscheinen, so dass ich fragte, was sie denn an der Scheune machten. Jetzt passierte folgendes:
Urte antwortete: „Ja, hö,hö, was machen wir wohl hier!?“
Ich guckte sie etwas komisch an und merkte nicht, dass Kathi hinter meinem Rücken den Finger auf den Mund legte,
Melanie und Urte reagierten (rückblickend betrachtet) recht schnell und fragten, ob nicht eine öffentliche Party in der Scheune stattfände. Marko erwiderte darauf hin, dass das falsch im ECHO (unserer Lokalzeitung) gestanden hätte, die Party sei erst nächste Woche…
Urte fragte darauf hin, was wir denn dann an der Scheune machten. René gab zur Antwort:“ Wir wollen aufs Maschseefest, aber Marko hat mal wieder sein Geld hier vergessen, so dass wir noch mal herkommen mussten. Jetzt trinken wir hier erst einmal was, bevor wir fahren. Möchtet ihr auch etwas?“
Melanie und Urte entschieden sich für ein Bier und Marko meinte: „So, Birte, jetzt kannst du’s aber wirklich mal holen, wir rauchen ja noch.“
Also betrat ich brav – eine Stunde später als von den Gästen ursprünglich geplant – die Jugendscheune. Mir hallte ein mehrstimmiges „Überraschung!!!“ gefolgt von „Viel Glück und viel Segen“ entgegen.
Ist wohl kein Wunder, dass ich ein wenig später auf die Frage, wie ich mich fühle…grinsend antwortete:
„Ich fühle mich total verarscht!“
Ich habe mich aber sehr gefreut, die Überraschung ist gelungen!!! Mein besonderer Dank gilt Natalie für die ganze Mühe und meinen Eltern für die Finanzierung! Aber auch Marko und René möchte ich dafür danken, dass sie nicht aufgegeben haben und somit dafür sorgten, dass ich die Party auch wirklich miterleben durfte (wäre ja fast schief gegangen J)!
Allen Gästen ein herzliches Dankeschön! Ich habe mich gefreut, dass ihr gekommen seid! Vielen Dank auch für die leckeren Salate und Desserts!
Den Tag werde ich sicherlich nicht so schnell vergessen!!!! DANKE!!!!
Fotos befinden sich im Fotoalbum, es fehlen aber noch einige… , sie werden in den nächsten Tagen online gestellt!